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Info zu den Lavendelblüten

Lavendelblüten
Kleine Geschichte des Lavendels

"Beruhigung ist violett – und duftet nach Lavendel"
(Zitat von Heike Ullmann, dt. Psychologin und Autorin)
Beim Wort Lavendelduft denken wohl viele an die Säckchen, welche unsere Grossmütter zwischen die Wäsche legten oder an die hübsche Zierpflanze, die in vielen Gärten wächst und sehr beliebt bei den Bienen und Schmetterlingen ist. Doch der Lavendel ist manches mehr:
Der Echte Lavendel oder Schmalblättrige Lavendel (Lavandula angustifolia), kurz auch Lavendel genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Lavendel (Lavandula) innerhalb der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Er wird bis zu ein Meter hoch und besitzt lanzettlich silbriggraue Blätter und kleine lavendelblaue Blüten, diese enthalten 1-3 % ätherische Öle. Der Lavendel findet hauptsächlich Verwendung als Zierpflanze im Garten oder zur Gewinnung von Duftstoffen, zudem wird der echte Lavendel auch als Heilpflanze genutzt. Er wächst hauptsächlich im westlichen Mittelmeergebiet. Der kommerzielle Anbau zur Ölproduktion hat sich unterdessen auch in andere Gebiete wie in Osteuropa ausgebreitet.
Bereits in der Antike war der Lavendel und dessen desinfizierende und heilende Kraft bekannt. Bei den alten Ägyptern wurde der Lavendel für Duftstoffe und für religiöse Zeremonien genutzt. Die alten Römer und Griechen verwendeten den Lavendel gerne als Badezusatz oder zur Reinigung der Kleidung. Der Gattungsname „Lavendel“ kommt aus dem lateinischen „lavare“ was so viel wie "waschen" bedeutet. Doch woher stammt ursprünglich der Lavendel eigentlich? Es wird vermutet, dass die Pflanze seine Ursprünge in Persien, dem heutigen Iran, hat. Von dort aus verbreitete es sich im gesamten Mittelmeerraum.


Im 11. Jahrhundert haben Benediktiner-Mönche erste Pflanzen des echten Lavendels über die Alpen in Richtung Norden mitgebracht. Die Pflanze sowie dessen Heilwirkung ist dann in den europäischen Ländern bekannt geworden, so dass er in vielen Klostergärten kultiviert wurde und damals bei vielen Erkrankungen und Beschwerden zur Anwendung kam. Im 12. Jahrhundert wird er sogar von Hildegard von Bingen erwähnt und als heilkräftig bezeichnet. Im Mittelalter wurde er sogar als Zauberkraut verehrt. Die Pflanze sollte den Teufel vertreiben und galt als Mittel gegen die Pest, tatsächlich hat das in der Pflanze enthaltene ätherische Öl eine antiseptische Wirkung. In den mittelalterlichen Schlössern wurden Lavendelblüten auf die Fussböden gestreut und in den Schränken kleine Lavendelsträusse gelegt um das Ungeziefer fernzuhalten, denn vielerlei Ungeziefer schätzt den Geruch überhaupt nicht.
Grasse liegt im Hinterland der Côte d'Azur und gilt als Welthauptstadt des Parfüms.Sie erreichte als Handlungsort des Romans Das "Parfum" von Patrick Süskind weltweite Bekanntheit. Damals im Mittelalter waren die Gerber die Herren der Stadt. Das Leder aus Grasse war zu jenen Zeiten berühmt und beliebt. Allerdings hatten die Produkte einen ziemlich strengen Geruch. Damit seine edle Kunden sich nicht mehr mit diesem üblen Geruch herum plagen mussten, kam ein einfallsreicher Gerber auf eine Lösung. Er tauchte seine Lederprodukte in ein Blumenbad um so den Geruch des Leders erträglicher zu machen. Dieser neue Trend wurde ein voller Erfolg, so wurde Grasse nicht nur zur Stadt des Parfums, sondern auch zur Stadt des Lavendels. Der Bedarf an der Pflanze stieg durch ihre wichtige Bedeutung für die Parfumindustrie sehr stark an.
Die heutige medizinische Verwendung des Echten Lavendels verfestigte sich im späten 19. Jahrhundert. Das ätherische Öl des Lavendels ist Meister der Entspannung. Er wirkt stressmindernd, angstlösend, reduziert das Gedankenkreisen und hilft, wenn man abends nicht einschlafen kann. In der Aromatherapie und Homöopathie wird Lavendel gegen Stress, Migräne und zur Stimmungsaufhellung eingesetzt. Das kostbare Lavendelöl wird per Wasserdampfdestillation aus den blühenden Rispen und Stängeln der Pflanzen gewonnen. Neben dem Johanniskraut ist Lavendel eine der besten Pflanzen gegen Stress und Ängste.
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